Krawattenknoten

 

Mehr als 180 verschiedene Krawattenknoten sind derzeit weltweit bekannt. Die verschiedenen Bindungen reichend dabei von schmal und schnell bis zu üppig und aufwendig. Und alle haben eins gemeinsam: Beim Binden des Knotens wird nur das lange und breite Ende der Krawatte bewegt, das deutlich kürzere schmale Ende verharrt immer auf der gleichen Position. Scheu oder Zurückhaltung vor dem Knoten einer Krawatte muss niemand haben, denn mit ein wenig Übung und ein paar Handgriffen gelingt auch einem Anfänger schnell ein perfekter Krawattenknoten.

Four-in-Hand / Einfacher Krawattenknoten
Der Four-in-Hand gehört zu den Standards der Krawattenknoten und wird sicherlich mit am meisten verwendet. Er ist einfach zu binden und fällt relativ schmal aus, wodurch er hervorragend zum Beispiel zum schmalen Kent-Kragen passt. Für weit gespreizte Haifischkragen ist diese Knotenvariante auf Grund des geringen Volumens jedoch nicht sonderlich gut geeignet.

Halber Windsor-Knoten
Auch der so genannte halbe Windsor-Knoten ist ein Klassiker, der relativ einfach zu binden ist und durch sehr guten Sitz überzeugt. Ob der halbe Windsorknoten tatsächlich vom Windsor-Knoten abstammt, ist nicht zweifelsfrei zu belegen. Oftmals wird der halbe Windsorknoten auch als einfacher Windsor-Knoten, halber englischer Knoten oder türkischer Knoten bezeichnet.

Windsor-Knoten
Der Windsor-Knoten ist für viele Krawattenträger der einzig wahre Krawattenknoten, überzeugt er doch durch eine perfekte symmetrische Dreiecksform und einen großen Knoten, der sowohl für weit gespreizte als auch für schmalere Kragen ideal ist. Beim Windsorknoten handelt es sich um einen Doppelknoten für dessen Bindung ein wenig Übung erforderlich ist.
 



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