Krawattenspange

 

Den praktischen Nutzen mit der schmückenden Wirkung vereint die Krawattenspange, die fälschlicherweise oftmals auch als Krawattennadel bezeichnet wird. Bei der Krawattenspange handelt es sich um eine kleine, eher schmale Spange aus Metall (bevorzugt Gold, Silber oder Platin), die in Querrichtung von der rechten Seite aus am Ende des oberen Drittels der Krawatte und gleichzeitig an der dahinter liegenden Knopfleiste angeklemmt wird. So wir die Krawatte mit dem Oberhemd verbunden und ein Verrutschen der Krawatte ist so nur noch schwer möglich. Beim Anklemmen der Krawattenspange sollte beachtet werden, dass im Krawattenstoff keine Dellen oder Falten entstehen, das wirkt nachlässig und unschön.

In letzter Zeit sind Krawattenspangen mehr und mehr aus der Mode geraten und gelten vielfach als nicht mehr zeitgemäß. Stattdessen wird empfohlen, die Krawatte während des Essens oder in Situationen, in denen sie hinabhängen oder stören kann, in das Hemd zu stecken oder sie lässig über die Schulter nach hinten zu werfen. Dabei bleibt es aber jedem selbst überlassen zu beurteilen, was besser aussieht bzw. zeitgemäßer ist: eine mit einer Krawattenspange fixierte Krawatte oder eine ins Hemd gesteckte Krawatte.

 



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